SERVICE-REISEN CH GmbH bietet ausschließlich Bus- und Gruppenreisen für gewerbliche Kunden wie Busunternehmen, Reiseveranstalter, Reisevermittler oder Vereine an – eine Vermittlung an Einzelpersonen erfolgt nicht.
Schottland im Frühjahr – wenn die Highlands noch atmen, bevor der Massentourismus einatmet, bevor die Selfie-Sticks vor den Castles Schlange stehen und bevor Nessie wieder in den sozialen Medien auftaucht. Wer früh kommt, erlebt Schottland so, wie es wirklich ist: weit, still – und zu dieser Jahreszeit fast für sich allein. Und genau deshalb hört man es so viel besser: die Geschichten, die Stirling Castle erzählt, wenn Moorlandschaften unter dramatischem Licht leuchten, Delphine bei Chanonry Point auftauchen und am Ende sogar der Whisky besser schmeckt. Sieben Tage, die sich anfühlen wie mehr. Wer Schottland wirklich erleben will, kommt jetzt. Nur Sie – und das Beste, was der Norden zu bieten hat. Der Rest ist Geschichte. Wortwörtlich.
1. Tag: Anreise zur Nachtfähre nach Nordengland - A
Eine komfortable Fähre der DFDS Seaways erwartet Sie im Hafen von IJmuiden – dem Fährhafen bei Amsterdam. Während an Bord die Restaurants, Bars und Kabinen für Erholung sorgen, nimmt das Schiff Kurs auf die britische Küste.
2. Tag: Königliches Edinburgh – 240 km - F/A
Am Morgen betreten Sie in Newcastle die britische Insel und fahren nach Norden. Fàilte chridheil - herzlich willkommen in Edinburgh. Eine Stadtführung führt Sie durch Edinburghs UNESCO-Welterbe – Altstadt und Neustadt: die verwinkelte, geschichtsträchtige Altstadt mit Edinburgh Castle, St. Giles Cathedral – und die elegante georgianische Neustadt. Schlendern Sie entlang der Royal Mile bis zum Holyrood Palace und entdecken Sie, warum Edinburgh mit seiner Geschichte und seinem alten Flair so viele Menschen verzaubert. Nicht verpassen sollten Sie, der Statue des treuesten Hundes des Landes, einen Besuch abzustatten. Greyfriar’s Bobby soll noch Jahre auf dem Grab seines verstorbenen Herrchens verweilt haben. Als er dann selbst starb, stellte man dem Terrier zu Ehren einen Brunnen an der George IV Bridge auf. Seine Nase ist schon blank gestreichelt.
3. Tag: Stirling Castle und Whisky, der Herzschlag Schottlands. – 320 km - F/A
Gleich am Morgen geht es nach Stirling. Keine Burg in Schottland hat die Geschichte des Landes so geprägt wie Stirling Castle (fakultativ). Thronend auf einem markanten vulkanischen Felsrücken, bewacht sie seit Jahrhunderten den schmalsten Punkt zwischen Highlands und Lowlands – wer Stirling hielt, hielt Schottland. Kein Wunder, dass hier so vieles entschieden wurde. Hier wurde Mary Queen of Scots gekrönt, keine neun Monate alt, auf einem Thron, der viel zu groß für sie war – und doch begann hier eine der dramatischsten Herrschaftsgeschichten, die Europa je gesehen hat. Hier residierten die schottischen Könige in einem Prunk, der es mit jedem europäischen Hof aufnehmen konnte und ganz in der Nähe triumphierte William Wallace in der berühmten Schlacht von Stirling Bridge (1297) – einem der bedeutendsten Siege in der schottischen Geschichte. Die Great Hall und die königlichen Gemächer zeugen noch heute davon – aufwendig restauriert und farbenprächtig. Stirling Castle ist Schottland in Stein gemeißelt – seine Siege, seine Tragödien, seine unbändige Sturheit. Und wer von den Zinnen blickt, versteht sofort, warum sich hier so viele Schlachten entschieden haben: Das Land liegt einem zu Füßen, so weit das Auge reicht.
Uisge beatha – Wasser des Lebens. So nannten die Schotten ihren Whisky, und wer einmal einen echten Single Malt auf der Zunge zergehen lassen hat, versteht warum. Heute bietet sich die Gelegenheit. Ob rauchig-torfig, sanft und fruchtig oder salzig-würzig – kein Whisky schmeckt wie der andere, und kein Land destilliert mit mehr Leidenschaft und Stolz. Über 140 Destillerien gibt es heute in Schottland. Jede hat ihre eigene Geschichte, ihr eigenes Quellwasser, ihre eigenen Fässer – und ihre ganz eigene Seele. Ein Besuch lohnt sich nicht nur für Kenner: Wer einmal durch eine Destillerie geführt wurde, den Geruch von Malz und Eichenholz in der Nase, ein Glas in der Hand, der nimmt mehr mit als nur eine Flasche. Er nimmt ein Stück Schottland mit nach Hause.
4. Tag: Die Highlands, wo Schottland am Schönsten ist – 200 km - F/A
Frühjahr in den Highlands – das ist Schottland, wie es wirklich ist. Noch kein Hochsaison-Trubel, keine Menschenmassen. Nur weite Moorlandschaften unter einem dramatischen Licht, schneebedeckte Gipfel, die sich im Wasser der Lochs spiegeln, und eine Stille, die man mit keinem anderen Ort der Welt verwechseln kann. Starten Sie Richtung Ullapool – ein malerisches Fischerdorf an den Ufern des Loch Broom, eingebettet zwischen Bergen, die im Frühjahr noch ihr weißes Winterkleid tragen. Die Fahrt dorthin ist schon das halbe Erlebnis: vorbei an einsamen Mooren, kleinen Lochs und Landschaften, die sich kaum verändert haben, seit die ersten Clans hier ihre Geschichten schrieben.
Wer möchte, kann stattdessen auch den wohl berühmtesten Loch der Welt wählen – Loch Ness wartet mit seinem geheimnisvollen dunklen Wasser und der Frage, die niemand wirklich beantworten will – jede Route erzählt ihre eigene Geschichte. Und irgendwo auf dem Weg, versteht man, warum die Schotten sagen: The Highlands don't belong to anyone – they belong to everyone.
Unser Tipp: Die Black Isle ist einer der wenigen Orte in Europa, an dem Große Tümmler das ganze Jahr über zu beobachten sind. Am besten vom Aussichtspunkt Chanonry Point aus – wo der Firth sich verengt und die Delfine den Fischen auf ihrem Weg flussaufwärts folgen. Im März noch menschenleer, nur Sie und der Moray Firth. Wer Glück hat, sieht sie springen (natürlich gibt es keine Garantie).
5. Tag: Highlands, Heldensagen & High Tea – 290 km - F/A
Kein Abschied ohne Zugabe: Auf dem Rückweg begleitet Sie die A9 durch eine der eindrucksvollsten Landschaften Schottlands – die Cairngorms, Schottlands größter Nationalpark. Hier wartet eine Frühlings-Kulisse wie aus dem Bilderbuch. Kurz vor Pitlochry lohnt ein Stopp in Killiecrankie. Der Pass of Killiecrankie ist einer der dramatischsten und schönsten Schluchten Schottlands. Die A9 führt direkt daran vorbei. Im Frühling leuchtet das frische Laub der Eichen und Birken in sattem Grün, der River Garry rauscht tief unten durch die Schlucht, und der Wald duftet nach Moos und Erde. Das NTS Visitor Centre (National Trust for Scotland) am Eingang des Passes bietet einen idealen Ausgangspunkt. Von dort führt ein gut ausgebauter Waldpfad hinunter zur Schlucht und zum berühmten „Soldier's Leap" – einem schmalen Felsvorsprung, an dem ein Regierungssoldat nach der jakobistischen Niederlage bei Killiecrankie (1689) angeblich mit einem gewaltigen Sprung über den reißenden River Garry entkam. Ob die Geschichte stimmt, mag dahingestellt sein – der Anblick ist in jedem Fall atemberaubend. Der Spaziergang zum Soldier's Leap und zurück beträgt ca. 2–3 km bei moderatem Gefälle, Trittsicherheit und festes Schuhwerk empfohlen. Wer mehr möchte, kann den Weg entlang des Flusses weiter ausbauen oder eine Kaffeepause (vor Ort zahlbar) beim Visitor Centre einlegen (parken gegen Gebühr).
Nächster Halt: Die ikonische, rostrot-schimmernde Eisenbahnbrücke aus dem Jahr 1890 – die berühmte Forth Bridge, seit 2015 UNESCO-Welterbe – ist Pflichtmotiv für jede Kamera. Ein kurzer Fotostopp in South Queensferry gibt Ihnen die Möglichkeit, alle drei Brücken auf einmal ins Bild zu bannen: die historische Forth Bridge, die Forth Road Bridge und die moderne Queensferry Crossing.
Unser Tipp: Beschließen Sie den Tag mit einem Cream Tea oder Afternoon Tea im Callendar House – ein wunderschönes, französisch anmutendes Herrenhaus mitten im Callendar Park in Falkirk. Atmosphärisch, stilvoll und ein echter Überraschungsmoment. Danach ist es nicht mehr weit zu Ihrem Hotel.
6. Tag: Abschied mit Frühlingsgrüßen – 260 km - F/A
Schottland verabschiedet sich – und es tut das auf seine ganz eigene Art. Ein letzter Stopp führt in die Scottish Borders, zum Dawyck Botanic Garden (fakultativ) bei Peebles. Wer im März hierherkommt, erlebt Frühling in Reinform: Schneeglöckchen, Krokusse und die ersten zarten Blüten tauchen den Garten in ein Meer aus Weiß, Lila und Gelb – während rundherum die schottischen Hügel noch in ihrem Winterkleid schlummern. Im April erwarten Sie bereits erste Magnolien, Rhododendren und Kirschblüten – einer der schönsten Abschiede, die Schottland zu bieten hat. Zwischen alten Bäumen, die teils seit Jahrhunderten hier stehen, lädt der Garten zum Schlendern ein. Nach Tagen voller Eindrücke, Burgen und Highlandpanoramen ist das vielleicht genau das Richtige, bevor die Reise ihrem Ende entgegengeht.
Dann führt die Route weiter Richtung Newcastle. Die Borders ziehen am Fenster vorbei, das Licht wird weicher, die Landschaft flacher – und irgendwann, fast unmerklich, liegt Schottland hinter Ihnen. Am Nachmittag wartet die Fähre zur Heimreise über die Nordsee.
7. Tag: Ankunft in den Niederlanden und Heimreise - F
Wer den Wecker früh stellt, wird belohnt: Die Küstenlinie der Niederlande schält sich aus dem Morgennebel, flach und still, fast unwirklich. Am Morgen macht das Schiff in IJmuiden fest. Die Reise ist zu Ende – und doch steckt noch so viel davon in den Taschen. In den Mitbringseln, in den Hunderten Bildern, die auf der Speicherkarte darauf warten, begeistert mit Freunden und Familie geteilt zu werden. Und in den Momenten, die sich ins Gedächtnis gebrannt haben – und die so schnell nicht verblassen. Zumindest nicht, bis Schottland das nächste Mal ruft.
Als Marktführer unter den Paketreisemittlern sind wir Ihr starker Partner für Ihre nächste Gruppenreise. Egal ob Sie nach Skandinavien, Frankreich oder Italien wollen, Ihre Kunden Osteuropa erkunden möchten oder begeisterte Spanien und Mittelmeer-Fans sind. Wir machen Ihnen das Veranstalten von Gruppenreisen so einfach wie möglich – das ist unsere Mission.
Sie haben für jede Destination in Europa einen Länderprofi zur Seite stehen, sodass Sie für jede Reise durch die Benelux-Staaten, nach Kroatien, Reisen mit Bus-Flug-Kombinationen oder in andere Destinationen einen kompetenten Partner zur Verfügung haben. Dafür sorgt auch unsere 24-7-Notfallhotline.