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Gruppenreisen in Europa und Weltweit

Sizilien mit Muße entdecken - 8 Tage

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Reisenummer:
786.923422
Zeiträume:
Arrangementpreis:
ab 875 € pro Person

  • Glanzlichter der Insel
  • Griechische Tempel und römischer Zeitgeist

Sie entdecken die Schätze einer einzigartigen Mittelmeerinsel, auf der seit Jahrtausenden unterschiedlichste Völker ihre Spuren hinterlassen haben. Lassen Sie sich in die Antike zurückversetzen bei dem Besuch des Tals der Tempel und wandeln Sie auf den Spuren der Griechen in Siracusa und Taormina. Die geschichtsträchtige Stadt Palermo empfängt Sie in einer malerischen Bucht und beeindruckt mit bedeutenden arabischen und normannischen Kunstschätzen. Sie spazieren durch das berühmte Normannenkloster von Monreale. Abenteuerlich wird es bei der Erkundung des Ätnas, der immer noch aktive Vulkan der Insel, an dessen fruchtbarem Fuß Zitronen wachsen. Lipari und Vulcano bieten eine einmalige Landschaft vulkanischen Ursprungs mit Bimsstein und Schwefelquellen.

1. Tag: Anreise Catania - Raum Taormina
Entlang des italienischen Stiefels fliegen Sie nach Catania. Transfer zum Hotel.

2. Tag: Ätna und Taormina
Der Tag steht ganz im Zeichen von Ätna und Taormina. Der Reiseleiter erwartet Sie am Morgen zum ganztägigen Ausflug auf einen der bekanntesten Vulkane Europas und nach Taormina. Der Ausflug beginnt mit der Auffahrt auf den Ätna. Der 3340 m hohe Vulkan ist der grösste Europas. Bei der Auffahrt sehen Sie die verschiedenen Vegetationsstufen. Es werden, je nach Höhenlage, Orangen, Zitronen, Ölbäume und Weinstöcke angebaut. Ab ca. 1300 m bis 2100 m stehen nur noch Wald und Macchia. Die Gipfelregion ist bis zum Erreichen der Schneegrenze eine schwarze, matt glänzende Wüste. Vom Rifugio Sapienza in 1900m Höhe geniessen Sie einen eindrucksvollen Blick über Teile der Ostküste Siziliens. Wer möchte, kann mit der Seilbahn und Spezialfahrzeugen (Aufpreis) bis unter den Hauptkrater in 2900 m Höhe fahren. Dies ist jedoch abhängig von der Tätigkeit des Vulkans.
Für die Mittagszeit empfehlen wir den Besuch eines Landgutes mit der Möglichkeit zu einer Weinprobe und eines Mittagsimbiss.
Am Nachmittag geht es nach Taormina. Flanieren Sie über den Corso Umberto und besuchen Sie die steil abfallenden Gärten und kleinen Handwerksläden. Ein Besuch der Altstadt sowie des griechischen Theaters machen Ihren Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis.

3. Tag: Catania und Siracusa
Fahrt nach Catania, einer herrlichen Barockstadt am jonischen Meer. Sie besichtigen (von aussen) die Ursino Burg von Friedrich II., die in der ersten Hälfte des 13. Jh. gebaut wurde. Weiter geht es zum Fischmarkt. Hier herrscht geschäftiges Treiben. Neben Fisch wird auch Gemüse und allerlei für den Haushalt verkauft. Vom Fischmarkt erreichen Sie Porta Uzeda, ein schönes barockes Bauwerk. Über die Via Etnea gelangen Sie vom Domplatz zum Hafen und sehen die Rückfassaden des Bischofspalastes und des Palazzo Biscari.

Von Catania aus fahren Sie südwärts entlang der Küste nach Siracusa. Die Stadt liegt landschaftlich wunderschön an einer Bucht und besitzt ein besonders mildes Klima. Einst war es die bedeutendste Stadt Siziliens, ja sogar Grossgriechenlands, die den Vergleich mit Athen nicht zu scheuen brauchte. Gegründet wurde sie Mitte des 8. Jh. v. Chr. von korinthischen Seefahrern, die sich auf der Insel Ortyhia festsetzten. Bald regierten Tyrannen über Syrakus und führten die Stadt wirtschaftlich zu grosser Blüte; im 5. Jh. und 4. Jh. v. Chr. zählte sie nahezu 300.000 Einwohner. Nach der Einnahme durch die Römer im 2. Punischen Krieg (212 v. Chr.) wurde Syrakus nacheinander von Germannenstämmen, Byzantinern, Arabern und Normannen in Besitz genommen.
Seit dem 18. Jh. sind Malereien auf Papyrus im ägyptischen Stil die Spezialität von Syrakus. Die Papyrusstauden, das Rohmaterial dazu, werden in grosser Menge am Ufer des Ciane angebaut.
Im westlichen Teil von Syrakus befindet sich der archäologische Park von Neapoli. Hier befindet sich das griechische Theater, der Altar des Hieron, das römische Amphitheater sowie das Ohr des Dionysius, eine in den Felsen geschlagene Grotte die einem Ohr ähnlich sieht und ein einmalige Akustik hat.

Am Abend Rückkehr in den Raum Taormina.

4. Tag: Lipari und Vulcano
Nach einem zeitigen Frühstück fahren Sie nach Milazzo zum Hafen, wo Sie der örtliche Reiseleiter erwartet. Gegen 09.00 Uhr geht es mit der Fähre nach Lipari.
Sie ist die grösste und fruchtbarste der Liparischen Inseln. An der südlichen Bucht der Ostküste liegt der Hauptort Lipari. Im Süden des Hafens steht auf einem vorspringenden Felsen das Kastell, das die Kathedrale (1654) sowie drei andere Kirchen umschliesst. Bei der Kathedrale befindet sich im ehem. Bischöflichen Palast ein Museum, das Mueso Eoliano, für die auf den Inseln ausgegrabenen reichen Funde aus vorgeschichtlicher und geschichtlicher Zeit, darunter bemalte griechische Vasen, und eine Isis-Statuette (Gräberfeld). Nördlich vom Kastell liegt der Stadtteil der Fischer. Südlich die Magazine der Kaufleute, wo die Ausfuhrgüter (u.a.Bimsstein, Kapern, Feigen, gelagert werden.
Etwa 3 km nördlich der Stadt Lipari liegt jenseits des Monte Rosa das Dorf Canneto, das Zentrum der Gewinnung, Bearbeitung und Ausfuhr von Bimsstein; die sehenswerten Bimssteinbrüche liegen 45min nordwestlich im Tal der Fossa Bianca.
In einem Tal nahe der Westküste von Lipari entspringen bei Piano Conte die 62°C heissen Quellen von San Calogero.

Südlich der Insel Lipari erhebt sich jenseits einer 1 km breiten Meeresenge (Bocche), in der die Basaltklippe Pietralunga etwa 60m aus den Wellen ragt, die Insel Vulcano. Mit der Fähre erreichen Sie diese nach kurzer Überfahrt von Lipari.
Im Norden der Insel befindet sich der erst 183 v.Chr. aus dem Meer emporgewachsene Vulcanello (123m) mit seinen drei Kratern. In der Senke südlich des Berges liegen die Häfen Porto di Ponente und Porto di Levante; vor letzterem sieht man im Meer einen merkwürdig geformten und durch den Alaunaabbau ausgehöhlten Felsenrest eines alten Vulkans. Das hier stark radioaktive Meerwasser ist warm und zuweilen durch unter dem Wasserspiegel befindliche Dampfquellen siedend.
Südlich der genannten Senke liegt der Grosse Krater (391m), von dem sich eine schöne Aussicht bietet, auf halber Höhe zahlreiche Fumarolen. Der Krater, seit den Ausbrüchen von 1880 und 1890 im Solfatarenzustand, hat einen Durchmesser von 22 auf 140 m und eine Tiefe von etwa 80m. Noch weiter südlich der Kegel Monte Aria (499m), der höchste Berg der Insel.

Am Nachmittag bringt Sie die Fähre nach Milazzo zurück. Fahrt in den Raum Taormina. Ankunft am Abend.

5. Tag: Raum Taormina - Agrigento - Campofelice di Roccella
Durch die "Kornkammer" Siziliens erreichen Sie Enna. Weiterfahrt nach Agrigento. Agrigento liegt auf einem Hügel mit Blick aufs Meer. Die einst griechische Stadt Akragas umfasst zwei Teile: in der Höhe den mittelalterlichen Ort und den modernen Stadtteil; unterhalb, auf einem langen Felsgrat, fälschlich "Tal der Tempel" genannt, grossartige Ruinen aus der Antike. Im Tal der Tempel sehen Sie u.a. die gut erhaltenen Concordia- und Zeustempel sowie die Tempel der Hera, des Herakles und den Disokurentempel.
Die Stadt wurde 580 v.Chr. von griechischen Siedlern aus Rhodos gegründet, welche zuerst in Gela Fuss gefasst hatten. Tyrannen beherrschten sie. Darunter Phalaris, der grausamste im 6. Jh., und Theron, der baufreudigste, ein Jahrhundert später. Agrigent ist die Heimat des Philosophen Empedokles (5. Jh. v. Chr.). Auch Luigi Pirandello (1867 - 1926), der Nobelpreisträger, ist hier geboren. Pirandello ist der Schöpfer des modernen Theaters. In seinen Werken sind die Beziehungen zwischen den handelnden Personen auf Unverständnis und Absurdität gegründet.

Von der Südküste fahren Sie an die Nordküste nach Campofelice di Roccella.

6. Tag: Palermo und Monreale
Bei der Führung lernen Sie die Hauptstadt Siziliens und das angrenzende Monreale kennen. In wunderschöner Panoramalage liegt der Dom in Monreale. Hier sehen Sie herrliche Goldmosaiken und den Benediktiner-Kreuzgang mit seinen 228 verzierten Doppelsäulen. Auf einigen der Säulen sind in muselmanischen Stil Inkrustationen aus Lava in geometrischen Formen zu sehen. Der dortige Brunnen erinnert an den der Alhambra in Granada, der offensichtlich als Vorbild diente.
Dann geht es nach Palermo. Die Stadt ist reich an Monumenten und Bauwerken aller Epochen und Völker, die in den Jahrhunderten die Stadt beherrschten. Sehenswürdigkeiten sind u.a. das Grab Friedrich des II., der Normannenpalast mit der Capella Palatina, die Kirchen San Giovanni degli Eremiti und La Martorana. für Freunde des Bizzarren ist die Kapuzinergruft im gleichnamigen Kloster sehenswert. Dort finden sich eindrucksvoll die mumifizierten Leichen tausender Gläubiger und Mönche aufgereiht.

7. Tag: Erice und Segesta
Vorbei an Palermo fahren Sie in den Westen der Insel. Weinreben und Olivenhaine begleiten Sie. Über Serpentinen erreichen Sie Erice, die alte, ursprünglich phönizische, dann griechische Stadt. Sie erfreut sich einer unvergleichlich schönen Lage in 750m Höhe auf dem Eryx-Berg. Im Gewirr der stillen Gassen trifft man auf viele Handwerksbetriebe, deren Erzeugnisse zum Kauf verlocken. Erice war in der Antike ein berühmtes Heiligtum: Sein Tempel war nacheinander den Göttinnen Astarte, Aphrodite und Venus geweiht und wurde besonders gern von den Seefahrern besucht.
Im 12. - 13. Jh. wurde von den Normannen an der Stelle des Venustempels die Venusburg errichtet und krönt einen Felssporn am Ende des Stadtberges. Von hier und dem nahen Park bietet sich eine herrliche Aussicht. Bei klarem Wetter bis hinüber zu tunesischen Küste.
Die Kirche wurde im 14. Jh. mit Steinen antiker Tempel gebaut; die Vorhalle kam im 15. Jh. hinzu. Schmuckelemente des zinnengekrönten Viereckturms daneben sind die zierlichen Zwillingsbogenfenster.

Weiterfahrt nach Segesta. Segesta, im 5. Jh. vor Chr. die grosse Gegnerin Selinunts, soll um das Jahr 1000 von den Sarazenen zerstört worden sein.
Der Tempel steht einsam in einer herben Landschaft auf einer Anhöhe, die eine tiefe Schlucht umgibt. Der 430 v.Chr. im dorischen Stil errichtete Bau besitzt noch seine 36 Kalksteinsäulen, das Gebälk und die beiden Giebel. Die Zufahrtsstrasse zum Theater bietet (nach 2km) eine herrliche Sicht auf den Tempel.
In hellenistischer Zeit wurde ein Theater im Halbrund in den Felshang gebaut.

Rückkehr nach Campofelice.

8. Tag: Heimreise
Transfer zum Flughafen Catania und Antritt der Heimreise.

Abflughäfen:
Mit Air Berlin ab vielen deutschen Flughäfen, teilweise gegen Aufpreis und Umsteigeverbindung. Zuschläge für Steuern/Gebühren je nach Abflughafen möglich. Abflüge Österreich und Schweiz auf Anfrage.

  • Übernachtung/Halbpension
  • Halbpension als 3-Gang-Abendessen oder Buffet
  • Hotels der gehobenen SRG-Mittelklasse und SRG-Premium-Kategorie
  • Linienflüge mit Air Berlin oder einer anderen Fluggesellschaft in der Economy-Class
  • Düsseldorf – Catania
  • Catania – Düsseldorf
  • inklusive aller Steuern, Gebühren und Kerosinzuschlag (€ 135,-/Stand 06/2016 ab DUS)
  • 1 Gepäckstück bis 23 kg
  • bordübliche Verpflegung
  • Rundreise im modernen, klimatisierten Reisebus laut Programm
  • Örtliche Reiseleitung durchgehend ab/bis Flughafen Catania
  • Ganztägiger Ausflug Lipari/Vulcano inkl. Fähre
  • 60 Min. Busgestellung für Inselrundfahrt Lipari
  • Insolvenzversicherungsschein für Ihre Kunden für die gesamte Reise (auf Anforderung)

zubuchbare Optionen

  • Besuch einer Konditorei in Palermo mit Probe von süßen Köstlichkeiten und Likör
    10 €
  • Besichtigung eines Adelspalast in Palermo inkl. 1 Glas Wein
    18 €
  • Mittagsimbiss auf einem Landgut am Ätna inkl. Weinprobe
    19 €
  • Pizzaparty inkl. Wasser/Wein in einer Trattoria in Agrigento
    21 €

Gehobene Mittelklasse

Hotels der gehobenen Mittelklasse: Diese Hotels entsprechen dem, was man von sehr guten 3* oder bewährten 4*-Hotels erwartet. Zumeist mit eigenem Restaurant.

Gute Mittelklasse

Hotels der guten Mittelklasse: Diese Hotels entsprechen dem, was man von bewährten 3*-Hotels erwartet. Die Hotels sind auf Gruppen eingestellt und freuen sich auf Ihre Gäste.

Premium-Kategorie

Hotels der Premium-Kategorie: Bevorzugen Sie lieber den Standard internationaler 4*-Hotels, dann ist diese „Ihre“ Kategorie. Mindestens ein Restaurant und oft auch Freizeiteinrichtungen sind vorhanden.

Auf einen Blick
  • Hotelauswahl
  • Landschaft/Natur
  • Preis/Leistung
  • Kenner/Besonderes

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