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Gruppenreisen in Europa und Weltweit

Endlose Nacht im ewigen Rom - 5 Tage

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Reisenummer:
854.943650
Zeiträume:
Arrangementpreis:
ab 275 € pro Person

  • Jahreswechsel in der ewigen Stadt
  • Neujahrsegen auf dem Petersplatz

1. Tag: Anreise Rom
Alle Wege führen nach Rom. Über die Autostrada del Sole durch die kontrastreiche Landschaft der Toskana erreichen Sie Rom. Schon im Altertum als Ewige Stadt bezeichnet, war sie anderhalb Jahrtausende lang der kulturelle Mittelpunkt Europas und die erste Weltstadt im heutigen Sinne. Auch heute noch hat die Stadt nichts von Ihrer Faszination eigebüßt, was Milionen Touristen aus aller Welt jedes Jahr aufs Neue beweisen.

2. Tag: Antikes Rom
Ausgangspunkt ist die Tiberbrücke Ponte Palatino, nach deren Überqueren man in Piazza Bocca della Verità kommt. Hier trifft man auf die Kirche Santa Maria in Cosmedin, die im 6. Jahrhundert auf antiken Resten erbaut wurde. Bei dem Umbau im 12. Jhd. entstand der romanische Glockenturm. In der Vorhalle der Kirche befindet sich "Bocca della Verità", der Mund der Wahrheit. Dem Volksmund zufolge mußte man die Hand in den geöffneten Mund stecken, um zu überprüfen, ob die Wahrheit gesagt wurde. Bei einer Lüge blieb die Hand wie durch unsichtbare Kräfte stecken.
Gegenüber der Kirche befindet sich der runde Tempel der Vesta aus griechischen Marmor mit 20 korinthischen Säulen, ein Werk antiker griechischer Baukunst.
Der Circo Massimo war in der Antike ein Stadion, in dem Wettkämpfe, Wagenrennen und Hinrichtungen stattfanden. Hier soll sich auch der legendäre Raub der Sabinerinnen zugetragen haben. Der dreitorige "Arco di Constantino" stellt den Triumph Konstantins über Maxentius dar.

Das Kolosseum
Das „flavische Amphitheater“ wurde in den Jahren 69 – 96 n. Chr. erbaut, um den Wunsch des Volkes nach „panem et cicensis“ (Brot und Spiele) zu erfüllen. Die Arena hatte etwa die Größe eines heutigen Fußballfeldes. In 48 m Höhe waren vier Geschosse für die etwa 50.000 Zuschauer untergebracht. Die unterirdischen Gewölbe fassten die Käfige für die wilden Tiere.

Die eingesetzte Technik war für damalige Zeiten überwältigend, mechanische Aufzüge beförderten die Tiere in die Arena; außerdem war so gebaut, dass sie geflutet werden konnte und auf dem so entstandenen See Schiffsschlachten ausgetragen werden konnten.

Die Gladiatorenkämpfe waren gigantische gesellschaftliche Ereignisse, die oft Tage und Wochen dauerten und die ganze Scharen von Menschen aus allen Teilen des Reiches nach Rom führten.

Die letzten überlieferten Spiele fanden im Kolosseum 523 n. Chr. statt. Nach mehrmaligen Beschädigungen infolge von Erdbeben wurde das Kolosseum im Mittelalter als Festung benutzt. Heute ist das Kolosseum eine der Besucherattraktionen Roms und eine Station auf dem alljährlichen Osterkreuzweg des Papstes.

Weiter kommt man zu den Überresten des Forum Romanum. In der Antike spielte sich das bürgerliche Leben der Stadt im Forum ab, das aus Basiliken, Monumenten, Tempeln und Geschäften bestand. Im 6. Jh. v.Chr. wurde ein Entwässerungssystem, die Cloaca Maxima gebaut . Mehr und mehr dehnte sich Rom aus, so das ein Forum nicht mehr ausreichend war, es entstanden weitere Kaiserforen. Im Jahr 283 tobte ein Brand im Forum Romanum, der dieses zerstörte. Erst im 18. Jh. wurde mit den Ausgrabungen begonnen.

Auf der Piazza del Campidoglio ist man umgeben vom Senatorenpalast, welcher der heutige Sitz des Bürgermeisters ist.

Auf der anderen Seite befindet sich der Konservatorenpalast und, auf der linken Seite von Michelangelos meisterhaften Treppe, kann man die Kapitolinischen Museen bestaunen - der Welt erklärt wurden und die 1734 von Papst Klemens XII als erste öffentliche Museenwelt berühmte Kunstwerke, wie die kapitolinische Wölfin oder die Reste der Statue des Kaisers Konstantin, sowie die Reiterstatue Marc Aurels ausstellt.

Piazza Venezia ist der zentrale Platz in Rom, an dem die meisten Buslinien kreuzen. Schon von weitem ist das auf einem Hügel liegende Denkmal Vittorio Emanuele II. zu sehen. Über eine Freitreppe erreicht man das Reiterstandbild Vittorio Emanuele II., dem Begründer der Italienischen Republik. In der Säulenhalle befinden sich Figuren, die die Regionen Italiens darstellen.

3. Tag: Christliches Rom - Jahreswechsel
Der Petersdom ist die größte Kirche der Welt und bietet in 5 Schiffen 60.000 Gläubigen Platz. Der Hochaltar befindet sich genau an der Stelle, an der vor der heilige Pietro 67 n.Ch. nach seiner Kreuzigung beerdigt worden sein soll.Vor 2000 Jahren befand sich dort, wo heute der Petersdom steht der Privatzirkus des damaligen Kaisers Nero. Er war es, der im Jahre 67 n.Ch. die Christen für den schweren Brand verantwortlich machte, der Rom fast vernichtete. Dafür ließ er die Christen bestrafen, viele erlitten das Schicksal Jesus und fanden leidend am Kreuz ihr Ende. So ist es auch dem heiligen Pietro ergangen, der 30 Jahre nach der Kreuzigung Jesus im Alter von wahrscheinlich 60 – 70 Jahren mit dem Kopf nach unten ans Kreuz genagelt wurde. Eine kleine Gruppe Christen begrub den Leichnam Pietros ganz in der Nähe seines Martyriums. Sie kennzeichneten den Ort mit Ziegeln, die sie zu einer Art Dach formierten. Ausgrabungen belegen, daß später genau über dem Grab des heiligen Pietro das heilige Herz der Basilika, der Altar errichtet wurde. Bereits im Frühchristentum, als noch keine Kirche die Grabstelle ziert, entwickelte sich an dieser Stelle ein Wallfahrtsort. Um 550 n.Ch. entstand an dieser Stelle die erste Peterskirche gewaltiger Ausmaße. Für mehr als 1000 Jahre war sie in Funktion und war im Mittelalter bereits das Zentrum der Christenheit.
Im 15. /16. Jh. entstand die Idee einer neuen Kirche. Das erste Projekt stammt von Bramante. Nach seinem Tod blieb die Arbeit für 20 Jahre stehen. Durch den plötzlichen Tod des 2. Projektanten Antonio da Sangallo wurde dessen Projekt nie verwirklicht. Michelangelo persönlich wurde gerufen und ihm wurde das Werk übertragen, die Basilika fertigzustellen. Sein Name ist seitdem untrennbar mit der prächtigen Kuppel verbunden. Sie befindet sich genau über dem päpstlichen Hochaltar. Es ist die eindrucksvollste Bronzeskulptur Roms, mit ihren 28 m Höhe (das entspricht ca. einem 9 geschossigen Haus) war sie bei ihrer Erschaffung 1633 höher als jedes andere Bauwerk Roms.

Die großen an Bronze benötigten Mengen wurden unter Protesten dem Pantheon entnommen. Der damalige Papst Urbano VIII war ein Barberini, woraus der Spruch entstand: Was die Barbaren nicht geschafft haben, schaffen die Barberini.

Die Dimensionen der Basilika sind beeindruckend: Länge 187m (218 m einschließlich der Eingangstore). Auf einer Fläche von 22.000 qm befinden sich 45 Altare, 11 Kappellen, über 100 immense Säulen und eine Unzahl von Meisterwerken. Schaut man sich allein den Fußboden an, so ist dieser ein Meisterwerk für sich: Kostbarer farbiger Marmor aus verschiedenen Regionen der Welt wurde hier zu einem Gebilde aus geometrischen Intarsien zusammengefügt, wie es größer und schöner in der Welt nicht existiert.

Zu den einzigartigen künstlerischen Merkmalen der Peterskirche gehören u.a. die Marmorgruppe der Pieta von Michelangelo, die Sitzfigur des Petrus von Arnolfo di Cambio, der 29 m hohen Bronzebaldachin von Bernini über dem Papstaltar sowie eine Statue des Kaisers Konstantin von Gian Lorenzo Bernini und die verehrte Bronzestatue St. Peters.

Am beeindruckendsten jedoch ist die Kuppel von Michelangelo. Im Alter von 71 Jahren wurde Michelangelo von Papst Paolo III Farnese mit dem Bau der Kuppel beauftragt. Er baute ein Modell von 5 m Höhe und 4 m Ausmaß, um sicher zu stellen, daß auch nach seinem Tod das Projekt realisiert werden konnte. Er hatte erkannt, daß die Kuppel das wahre Symbol der Basilika und das Wahrzeichen der Christenheit werden mußte. Für eine Kuppel dieser Ausmaße bedurfte es eines genialen Ingenieurgeistes: Auf der äußeren Kuppel leitet ein System aus Rippenträgern das Gewicht der Kuppel nach außen ab. Das zweite Geheimnis der Kuppel ist die Doppelkalotte mit einem Zwischenraum. Die innere Struktur ist die tragende, während die äußere Kuppel die Funktion des Schutzes vor klimatischen Einflüssen hat. So wird das Ausdehnen und Schrumpfen der Bleiabdeckung der äußeren Kuppel nicht auf die innere Kuppel mit den Gemälden aus 10.000 qm Mosaiksteinchen übertragen und schützt diese.

Noch bevor die Kuppel fertiggestellt war, starb Michelangelo und es dauerte weitere 20 Jahre, ehe durch Giacomo della Porta deren Fertigstellung erfolgte. 800 Arbeiter hatten 2 Jahre Tag und Nacht gebaut, 100.000 Balken und ganze Stämme, 1500 Seile, über 1000 Steigeisen sowie Millionen von Ziegeln, die einzeln auf Ton- und Branntqualität kontrolliert wurden, wurden benötigt.Das Resultat war eine 14.000 Tonnen schwere Kuppel, die 1593 endlich unter Glockengeläut und Kanonendonner eingeweiht wurde. Von der Kuppel des Petersdoms hat man einen wunderbaren Ausblick über den Petersplatz und ganz Rom.

Vor der Fassade des Petersdoms wurde 1655-67 von Bernini der Petersplatz geschaffen. Die Ausmaße des Platzes sind außergewöhnlich: Er ist 320 m tief mit einer 240 m großen Ellipse in der Mitte und je 4 Reihe mit insgesamt 284 dorischen Säulen und 88 Pfeilern. Die Balustraden sind mit 140 Statuen von Heiligen geschmückt. Die beiden seitlichen Brunnen symbolisieren die Reinheit, die für den Eintritt in das Heiligtum erforderlich ist. An den Seiten der Treppen befinden sich die Statuen von Petrus und Paulus, die den Gläubigen ihren Gruß senden.

Die halbkreisförmigen Kolonnaden mit je vier Reihen dorischer Säulen breiten sich wie Arme um die Gläubigen, die sich zu den Feierlichkeiten und Ansprachen des Papstes auf dem ovalen Platz versammeln. In der Mitte befindet sich der ägyptischer Obelisk, der 37 n. Chr. aus Heliopolis nach Rom gebracht wurde. Er ist mit 25 m Höhe der zweitgrößte der 13 römischen Obelisken. Der Obelisk befand sich in der Antike mitten im Zentrum des Zirkus von Nero. Er ist Zeuge der Hinrichtungen vieler Christen und Errichtung der ersten und zweiten Peterskirche.

Vatikanstadt besteht aus Petersdom, Petersplatz, Vatikan mit den Vatikangärten und dem päpstlichen Sommersitz Castel Gandolfo. Das Bistum liegt innerhalb der Stadt Rom auf 0,44 qkm und wird durch eine Mauer von der Stadt getrennt. Der Vatikan ist der kleinste Staat Europas, verfügt aber über eine eigene Post, eigene Währung, Druckerei und Werkstätten sowie den eigenen Sender Radio Vatikan.
Der Vatikan wird von der berühmten Schweizer Garde mit ihren traditionellen Uniformen bewacht.
Die Vatikanischen Museen beherbergen unzählbare Schätze, u.a. Pinakothek, Bibliothek und die Sixtinische Kappelle von Michelangelo.

Die nahe gelegene Engelsburg – Castello St. Angelo – wurde unter Kaiser Hadrian erbaut und sollte als Mausoleum dienen. Sie wurde als Verteidigungsburg, päpstliche Festung und Gefängnis genutzt. Durch einen Gang auf den Grenzmauern des Vatikan gelangte man auf kürzestem Weg aus der Peterskirche zur sicheren Engelsburg.

Große Lager an Getreide, Öl, Wasser sicherten das Überleben.
Heute befindet sich ein Museum in dem Bauwerk. Zu sehen ist die Geschichte der Engelsburg, die päpstlichen Gemächer, die Zellen der Gefangenen, Fresken, die Truhen der Kirchenschätze, Statuen.
Besonders imposant ist die Engelsbrücke, die die Engelsburg mit dem Zentrum von Rom verbindet. Sie wurde 134 n.Chr. unter Kaiser Hadrian erbaut. Die barocken Statuen wurden erst unter Papst Clemens VII. im 16. Jahrhundert aufgestellt.

4. Tag: Neujahr - Aufenthalt Rom
Nachdem Sie ausgeschlafen haben, wartet ein reichhaltiges Frühstück auf Sie. Auf dem Petersplatz nehmen Sie am Neujahrsgottesdienst teil.

5. Tag: Heimreise
Arriverderci Roma. Über die Autostrada del Sole treten Sie die Heimreise an.

  • Übernachtung/Frühstücksbuffet
  • Übernachtung/Halbpension
  • Halbpension als 3-Gang-Abendessen oder Buffet
  • Standorthotel der gehobenen SRG-Mittelklasse, Park Hotel Dei Massimi
  • 3 Std. Stadtführung antikes Rom
  • 3 Std. Stadtführung christliches Rom
  • Teilnahme am Neujahrsgottesdienst auf dem Petersplatz
  • Insolvenzversicherungsschein für Ihre Kunden für die gesamte Reise (auf Anforderung)

Gehobene Mittelklasse

Hotels der gehobenen Mittelklasse: Diese Hotels entsprechen dem, was man von sehr guten 3* oder bewährten 4*-Hotels erwartet. Zumeist mit eigenem Restaurant.

Gute Mittelklasse

Hotels der guten Mittelklasse: Diese Hotels entsprechen dem, was man von bewährten 3*-Hotels erwartet. Die Hotels sind auf Gruppen eingestellt und freuen sich auf Ihre Gäste.

Premium-Kategorie

Hotels der Premium-Kategorie: Bevorzugen Sie lieber den Standard internationaler 4*-Hotels, dann ist diese „Ihre“ Kategorie. Mindestens ein Restaurant und oft auch Freizeiteinrichtungen sind vorhanden.

Auf einen Blick
  • Fahrerfreundlich
  • Freizeit
  • Hotelauswahl
  • Einsteiger

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